Freitag, 25. Januar 2008

Texas Hold’em Poker Spielregeln

Texas Hold'em Poker (auch bekannt als Hold'em) ist das weltweit beliebteste Pokerspiel. Es ist auch am einfachsten zu erlernen. Sollte Poker neu für Sie sein, dann ist Hold’em ein großartiger Anfang!

Es gibt drei Spielarten von Hold'em:

  • Limit Hold'em: Hier gibt es nur zwei unterschiedliche Gebote - das "kleine Gebot" und das "große Gebot". Bei Hold’em gibt es (wie Sie weiter unten sehen werden) vier Bietrunden. Bei Limit Hold’em gilt in den ersten beiden Bietrunden das kleine Gebot und in den beiden letzten Bietrunden das große Gebot. In einem 3/6 Spiel liegt das kleine Gebot bei 3 und das große Gebot bei 6. In den ersten beiden Bietrunden können Sie nur 3 bieten oder um 3 erhöhen, während Sie in den darauffolgenden beiden letzten Bietrunden 6 bieten bzw. um 6 erhöhen können. Limit Hold’em ist am einfachsten zu erlernen. Wir empfehlen, dass Sie mit Limit anfangen, bevor Sie es mit Pott-Limit oder No-Limit versuchen.
  • Pott-Limit Hold'em: Pott-Limit bedeutet einfach, dass Sie den sich schon im Pott befindenden Betrag bieten oder um diesen Betrag erhöhen können. Sollte jemand schon geboten haben und Sie möchten um das Maximum erhöhen, addieren Sie Ihren mitgegangenen Betrag zum Gesamtbetrag im Pott. Diese Summe ist der Höchstbetrag, um den Sie erhöhen können (nachdem Sie mit dem ursprünglichen Gebot mitgegangen sind). Pott-Limit kann zu Anfang etwas verwirrend sein aber das Spiel hat die Tendenz, viel Action zu entwickeln! Weitere Einzelheiten…
  • No Limit Hold'em: Sie haben es im Fernsehen gesehen. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, das Spiel zu spielen, was viele als das reinste aller Pokerspiele betrachten. Bei No-limit Hold’em können Sie jederzeit Ihre gesamten Chips setzen. Für dieses Spiel brauchen Sie viel Übung und Mumm. Wenn Sie aber den Nervenkitzel lieben, dann ist das hier genau das richtige Spiel für Sie! Weitere Einzelheiten…

Das Spiel:

Hold’em ist ein Spiel der Sitzpositionen. Das heißt, Spieler können während einer Runde, entsprechend ihrer Sitzposition am Tisch, einen Vorteil haben. Der Spieler, der als Letzter agieren muss, hat einen Vorteil. Er kann die anderen Spieler und ihre Aktionen beobachten, bevor er seine Entscheidung trifft.

Die Sitzposition in der Runde wird durch den Geber-Button markiert. Dieser Button befindet sich vor einem Spieler, um den gedachten Geber anzuzeigen. Der Spieler am Geber-Button ("on the button") agiert in allen Bietrunden als Letzter und hat dadurch seinen Mitspielern gegenüber einen Vorteil.

Nach jeder beendeten Runde bewegt sich der Geber-Button im Uhrzeigersinn zum nächsten aktiven Spieler weiter. Vor Spielbeginn generiert die Software von PartyPoker.net einen frischen Stapel Karten für die Runde. Bei PartyPoker.net verwenden wir einen einzelnen Stapel mit 52 Karten, um eine Runde Poker zu spielen. Es gibt keine Joker.

Zur Fairness gebraucht PartyPoker.net einen Zufallszahlengenerator (engl.: Random Number Generator, RNG), um die Karten für jede neue Runde zu mischen. Der RNG garantiert, dass die Karten komplett gemischt werden. Das System generiert eine zufällige Zahlenreihenfolge, die bestimmt, wo eine Karte des Stapels plaziert wird. Sobald der vollständige Stapel geschaffen wurde, wird der Stapel nur für diese bestimmte Runde verwendet. Zu Beginn einer neuen Runde wird die vorherige Zahlenreihenfolge verworfen und eine neue Reihenfolge wird vor dem Mischen generiert.

Button und Blinds:

Der erste Spieler, der sich an einen neuen Tisch (an dem noch keine Blätter gespielt wurden) setzt, erhält den Button. Sobald das Spiel startet, wird der Button nach jedem Blatt im Uhrzeigersinn an den nächsten Spieler weitergegeben. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass jeder Spieler sich gleich häufig in der besten Position befindet.

Der Spieler, der direkt links neben dem Geber sitzt, muss einen Pflichteinsatz machen, der als Small Blind bezeichnet wird. Der Betrag des Small Blind entspricht in der Regel der Hälfte des kleinen Einsatzes. Bei einem 2/4-Limit-Spiel wäre der Small Blind beispielsweise 1 Chip. Dies ist eine allgemeine Richtlinie zum Festlegen der Blinds, jedoch keine feste Regel. Bei PartyPoker.net wird der Small Blind auf den nächsten verfügbaren Chipwert abgerundet. Bei 5/10-Limit-Spielen wird der Small Blind beispielsweise von 2,5 Chips (5 geteilt durch 2) auf 2 abgerundet. Da es sich hierbei jedoch nur um eine Richtlinie handelt, kann der Betrag des Small Blind beim Einrichten des Tisches auch anders festgelegt werden.

Der Spieler links vom Small Blind muss den Big Blind setzen, der in der Regel dem Betrag des kleinen Einsatzes entspricht. In unserem oben beschriebenen Beispiel eines 5/10-Spiels wären das also 5 Chips.

Manchmal entstehen Situationen, in denen es erforderlich ist, dass mehrere Spieler einen Big Blind setzen. Wenn ein neuer Spieler an einem aktiven Tisch einsteigt, kann er wählen, ob er den Big Blind setzen oder warten möchte, bis er entsprechend seiner Position im Verhältnis zum Button mit dem Setzen an der Reihe ist. Beim Hold'em werden alle Blinds als "Live"-Einsätze betrachtet, d. h. die Spieler, die diese Blinds gesetzt haben, können schieben, mitgehen oder erhöhen, wenn sie erneut an der Reihe sind.

Die erste Runde:

Nach dem Setzen der Blinds werden an jeden Spieler zwei Karten ausgegeben. Anschließend beginnt die erste Einsatzrunde. Der Spieler links neben dem Big Blind muss in dieser Runde als Erster handeln. Er kann entweder aussteigen, mitgehen (d. h. den Betrag des Big Blind setzen) oder erhöhen (bei einem Limit-Spiel kann er den doppelten Betrag des Big Blind setzen).

Nach dem Zug des ersten Spielers geht es im Uhrzeigersinn weiter, sodass jeder Spieler am Tisch an die Reihe kommt. In unserem 5/10-Limit-Hold'em-Beispiel kann der erste Spieler entweder mitgehen (d. h. 5 Chips in den Pott legen), auf 10 Chips erhöhen oder aussteigen. Nachdem er seine Entscheidung getroffen hat, stehen den anderen Spielern die gleichen Optionen zur Verfügung, jeweils abhängig von der Aktion des vorherigen Spielers. Die einzige zusätzliche Option, die den Spielern nach dem ersten Spieler zur Verfügung steht, ist eine erneute Erhöhung (Re-raise). Wenn der erste handelnde Spieler beispielsweise auf 10 erhöht, kann der nächste Spieler weiter auf 15 Chips erhöhen. Denken Sie daran, dass in den ersten beiden Einsatzrunden alle Einsätze und Erhöhungen Inkremente des Betrags des Big Blind (des kleinen Einsatzes) sind.

Jeder Spieler legt in jeder Runde den gleichen Betrag in den Pott, wenn er weiterspielen möchte. Das Setzen in jeder Runde läuft weiter, bis alle teilnehmenden Spieler den gleichen Einsatzbetrag in den Pott gelegt haben.

Beachten Sie, dass es ein Limit für den Betrag und die Anzahl von Einsätzen gibt, die ein Spieler in einer Einsatzrunde tätigen kann. Diese Limits finden Sie unten im Abschnitt "Standardregeln".

Die zweite Runde:

Nach der ersten Einsatzrunde werden drei Karten offen in die Mitte des Tisches gelegt. Diese Karten werden als Flop bezeichnet. Die drei Karten im Flop sind Gemeinschaftskarten (Community Cards), die von jedem noch aktiven Spieler zum Bilden seines besten Fünf-Karten-Blattes verwendet werden können.

Nach dem Flop und in jeder folgenden Einsatzrunde muss der erste aktive Spieler links vom Button als Erster handeln. Wieder kann er setzen, schieben (an den nächsten Spieler weitergeben, ohne einen Einsatz zu machen) oder aussteigen. Auch in der zweiten Einsatzrunde ist der Wert von Einsätzen und Erhöhungen auf das niedrigere Limit der Einsatzstruktur beschränkt. In unserem Beispiel eines 5/10-Limit-Spiels wären also alle Einsätze oder Erhöhungen auf der Grundlage des Flops Inkremente von 5 Chips.

Die dritte Runde:

Nach Beenden der zweiten Einsatzrunde wird eine vierte Gemeinschaftskarte ausgegeben. Diese Karte wird als Turn bezeichnet.

Auch in der dritten Einsatzrunde muss der Spieler links neben dem Button als Erster handeln. In dieser Runde sind alle Einsätze und Erhöhungen Inkremente des großen Einsatzes. In unserem Beispiel des 5/10-Limit-Spiels wären alle Einsätze und Erhöhungen also Vielfache von 10 Chips.

Die vierte Runde:

Nach Abschluss der dritten Einsatzrunde wird die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte ausgegeben. Diese Karte wird als River bezeichnet. Die Spieler verfügen nun über insgesamt sieben Karten, aus denen sie ihr bestes Fünf-Karten-Blatt zusammenstellen können.

Auch die vierte und letzte Einsatzrunde wird von dem Spieler links neben dem Button begonnen. In dieser Runde sind alle Einsätze und Erhöhungen erneut Vielfache des großen Einsatzes. In unserem Beispiel des 5/10-Limit-Spiels wären alle Einsätze und Erhöhungen also Vielfache von 10 Chips.

Der Showdown:

Nach dem Beenden der letzten Einsatzrunde zeigen alle im Spiel gebliebenen Spieler ihre Karten (jeder Spieler kann selbst entscheiden, ob er seine Karten zeigen möchte, doch zum Gewinnen der Hand ist das Zeigen der Karten erforderlich). Jeder Spieler verwendet fünf der sieben verfügbaren Karten (Gesamtanzahl von verdeckten Karten und Gemeinschaftskarten). Jeder der folgenden Kombinationen ist möglich:

  • Beide verdeckte Karten und drei Gemeinschaftskarten
  • Eine verdeckte Karte und vier Gemeinschaftskarten
  • Alle fünf Gemeinschaftskarten (auch "Playing the Board" genannt)

In der letzten Einsatzrunde muss der Spieler, der als Erster seinen Einsatz macht (oder als Erster schiebt, wenn kein anderer Spieler mehr einen Einsatz macht), beim Showdown auch als Erster seine Karten zeigen. Wenn dieser Spieler das beste Blatt hat, können die übrigen Spieler entscheiden, ob sie ihre Karten zeigen möchten oder nicht. Das Blatt des Spielers, der als Letzter gesetzt oder erhöht hat, wird nur dann zuerst aufgedeckt, wenn es sich dabei um den gleichen Spieler handelt, der nach Aufdecken der River-Karte die letzte Einsatzrunde begonnen hat.

Es gibt eine feste Blattrangfolge, die zur Ermittlung des Gewinners herangezogen wird.

Wenn mehrere Blätter denselben Rang haben, wird der Pott dem Spieler mit den höheren Karten zugesprochen. Ein Flush mit Ass als höchster Karte schlägt beispielsweise einen Flush mit König als höchster Karte. Steht es immer noch unentschieden, gibt die höchste nicht gemeinsam gehaltene Karte (der Kicker) den Ausschlag. Die Farbreihenfolge der Karten wird bei der Ermittlung des Gewinners nicht berücksichtigt.

Bei PartyPoker.net gelten die Standard-Pokerregeln. Wenn mehrere Pokerblätter absolut gleichwertig sind, wird der Pott zu gleichen Teilen unter den Gewinnern aufgeteilt. Wenn bei der Aufteilung ein Chip übrig bleibt, geht dieser an den nächsten Spieler links neben dem Button/Geber.

Einige Standardregeln:

Jeder Spieler darf pro Einsatzrunde maximal vier Einsätze tätigen: einen normalen Einsatz (Bet) und drei Erhöhungen (Raise).

Der Begriff Cap (Obergrenze, Maximum) bezeichnet die dritte und letzte Erhöhung in einer Runde, da die Einsätze danach abgeschlossen werden und niemand mehr weiter erhöhen kann. Nach der letzten Erhöhung können die Spieler nur noch mitgehen oder aussteigen.

Das Aussteigen (Fold) ist zu jedem Zeitpunkt während des Spiels möglich. Wenn ein Spieler aussteigt, werden seine Karten zum Geber geschoben. Diese Karten werden nicht für die anderen Spieler aufgedeckt. Wenn ein Spieler ausgestiegen ist, kann er den Pott nicht mehr gewinnen.

Beim Schieben gibt ein Spieler seine Option einfach an den nächsten Spieler in der Runde weiter. Ein Spieler, der geschoben hat, ist weiterhin im Spiel, hat jedoch keinen Einsatz gemacht. Wenn ein Einsatz gemacht wird, nachdem ein Spieler geschoben hat, haben alle Spieler, die geschoben haben, die Möglichkeit, mit dem Einsatz mitzugehen, diesen zu erhöhen oder auszusteigen. Diese Optionen stehen einem Spieler nicht immer zur Verfügung. Sie hängen von der Aktion des vorherigen Spielers in der Runde ab. Jeder Spieler muss für jede Runde eines Blattes einen Betrag hinzufügen, der dem von anderen Spielern in der Runde gesetzten Betrag entspricht.

Auf PartyPoker.net wird "Table Stakes"-Poker gespielt, d. h. nur die Chips, die zu Beginn jedes Blattes im Spiel sind, können während dieses Blattes verwendet werden. Dies bedeutet, dass ein Spieler während des aktuellen Blattes seinem Stack auf dem Tisch keine zusätzlichen Chips von seinem Konto hinzufügen kann. Wenn ein Spieler Chips hinzufügen möchte, muss er dies außerhalb eines Blattes bzw. zwischen zwei Blättern tun.

Beim "Table Stakes"-Poker gilt die "All-In-Regel", die besagt, dass ein Spieler nicht zum Aufgeben eines Blattes gezwungen werden kann, wenn ihm nicht genügend Chips zum Mitgehen zur Verfügung stehen (siehe unten).

Ausnahmen für den Einsatzwert der einzelnen Runden:

Ein Spieler, der nicht genug Chips zum Mitgehen hat, wird als All-In deklariert. Der Spieler kann den Inhalt des Potts zum Zeitpunkt seines letzten Einsatzes gewinnen. Alle weiteren Einsätze von anderen Spielern werden in einen Nebenpott eingezahlt, auf den der All-In-Spieler keinerlei Ansprüche hat.

Wenn ein Spieler All-In geht, wird der Pott, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Tischmitte befindet und in den dieser Spieler auch eingezahlt hat, als Hauptpott behandelt. Der All-In-Spieler kann nur noch um diesen Pott spielen. Er hat keinerlei Ansprüche auf eventuelle Nebenpotts. Der Nebenpott wird dem besten Blatt aller anderen aktiven Spieler zugesprochen. (Der All-In-Spieler hat – unabhängig vom Wert seines Blattes – hierauf keinerlei Anspruch.)

Da es sich um ein Spiel für mehrere Spieler handelt, wird von den einzelnen Spielern erwartet, dass sie ihre Aktionen innerhalb einer bestimmten Zeit abschließen, wenn sie an der Reihe sind. Auf PartyPoker.net haben die Spieler etwa 30 Sekunden Zeit für eine Aktion. Zunächst hat der Spieler 10 Sekunden Zeit, ehe ein Countdown beginnt. Dieser wird 20 Sekunden lang auf dem Tisch eingeblendet.

Überschreitet der Spieler die Zeit, wird er als All-In betrachtet, wenn er bereits Chips in den Pott eingezahlt hat. Andernfalls wird sein Blatt als ausgestiegen gewertet. Das System erkennt, ob die Verbindung des Spielers unterbrochen wurde. Wenn ein Spieler an der Reihe ist und dabei seine Verbindung unterbrochen, jedoch innerhalb weniger Sekunden wiederhergestellt wird, erhält er weitere 20 Sekunden, um seine Entscheidung zu treffen. Kann ein Spieler die Verbindung nicht wiederherstellen und vor Ablauf der Zeit an den Tisch zurückkehren, so gilt er als All-In.

Gilt ein Spieler als All-In, spielt er immer noch um den Pott, ist jedoch für den Rest der Hand kein aktiver Spieler mehr (kann nicht mehr setzen). Alle Einsätze, die getätigt werden, nachdem ein Spieler All-In gegangen ist, werden in einen Nebenpott eingezahlt, an dem der All-In-Spieler nicht beteiligt ist. Wie oben erwähnt, wird der bis zu diesem Zeitpunkt angesammelte Pott als Hauptpott bezeichnet, und der All-In-Spieler hat (im Gewinnfall) nur Anspruch auf diesen Pott. Der Nebenpott geht an das beste Blatt unter den Spielern, die noch im Spiel und nicht All-In sind.

Weitere Einzelheiten finden Sie in der Unterbrechungsschutzrichtlinie von PartyPoker.net.

Die Spielweise von No-Limit- und Pot-Limit-Texas Hold'em ist bis auf wenige, oben erwähnte Ausnahmen identisch.

Bei Limit-Texas Hold'em kann jeder Spieler pro Einsatzrunde maximal 4 Einsätze tätigen. Dazu gehören Bet (Einsatz), Raise (Erhöhung), Re-Raise (erneute Erhöhung) und Cap (letzte Erhöhung). Bei No-Limit- und Pot-Limit-Spielen hingegen ist die Anzahl der Erhöhungen, die ein Spieler machen kann, nicht begrenzt. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass Sie sich nicht selbst überbieten können (d. h. wenn ein Spieler in einer Einsatzrunde setzt, dann muss sein Einsatz zunächst von einem anderen Spieler erhöht werden, bevor er selbst einen Re-Raise setzen kann). Wenn alle anderen Spieler in der Hand nur mitgehen (Call) oder aussteigen (Fold), erhält der Spieler keine Gelegenheit zu erhöhen, weil der letzte Einsatz bereits von ihm stammt.

Einsatzstruktur für No-Limit-Texas Hold'em

Minimale Erhöhung: Der Betrag der Erhöhung muss mindestens dem bisherigen Einsatz bzw. der bisherigen Erhöhung in der laufenden Runde entsprechen. Wenn beispielsweise der erste Spieler 100 Chips setzt, dann muss die Erhöhung des zweiten Spielers mindestens 100 (sein gesamter Einsatz also 200 Chips) betragen.

Maximal mögliche Erhöhung: Höhe Ihres Stacks (Ihre Chips auf dem Tisch).

Die Einsatzregeln für Pot-Limit-Texas Hold'em

Minimale Erhöhung: Der Betrag der Erhöhung muss mindestens dem bisherigen Einsatz bzw. der bisherigen Erhöhung in der laufenden Runde entsprechen. Wenn beispielsweise der erste Spieler 100 Chips setzt, dann muss die Erhöhung des zweiten Spielers mindestens 100 (sein gesamter Einsatz also 200 Chips) betragen. Der Einsatz des Spielers, der zuerst setzt, muss mindestens dem Betrag des Big Blind entsprechen.

Maximal mögliche Erhöhung: Ein Spieler kann bis zur Höhe des Potts erhöhen. Die Größe des Potts ist als die Summe des aktiven Potts definiert (Hauptpott – oder Nebenpott, wenn einer oder mehrere Spieler All-In gegangen sind) zuzüglich aller Einsätze auf dem Tisch plus dem Betrag, den der Spieler mitgehen muss, bevor er erhöht.

Beispiel: Der aktive Pott enthält 200 Chips. Der erste Spieler, der an der Reihe ist, setzt 150, und der nächste Spieler geht die 150 mit. Nun kann der dritte Spieler maximal einen Gesamteinsatz von 800 tätigen – 150 zum Mitgehen und 650 für die Erhöhung. Die maximale Erhöhung von 650 Chips setzt sich zusammen aus dem Pott von 200, den 150 des ersten Spielers, den 150 des zweiten Spielers und den eigenen 150 für das Mitgehen.

Diese Regeln sind erst der Anfang. Jeder Pokerprofi wird Ihnen bestätigen, dass der beste Weg Poker zu lernen darin besteht, Poker zu spielen. Warum also nicht einfach jetzt unsere kostenlose Software herunterladen und das Ganze einmal ausprobieren? Wir wünschen Ihnen viel Glück und freuen uns darauf, Sie an unseren Tischen begrüßen zu dürfen!

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